07.06.2013 – Kloster Herbón – Teo – Santiago d. Compostela / 30 km

Nach einem kirchlichen Frühstück das Kloster von Herbón recht zügig verlassen. Es ging über Padrón nach Teo. Fühlte mich körperlich richtig gut und beschoß in Teo nochmal richtig Gas zu geben da sich Regenschauer und Sturm ankündigten. Es sollte noch über 300 m Anhöhe gehen bis das Tal von S.d.C erreicht ist.

Der Regen hat mich dann doch noch am Stadtrand von S.d.C erwischt. Wurde ne heftige Dusche. War dann so gegen 16 Uhr auf dem Vorplatz der Kathedrale. Was für’n Moment nach den Tagen der Hitze und den Schmerzen. Hier auf dem Platz kamen alle Caminos zusammen (Camino Frances, Camino del Norte, Via de la Plata und mein Camino Português). Aber irgendwie war der Trubel nicht meine Sache. Suche mir noch ein Bett für eine Nacht und laß den Tag ausklingen.

Heute habe ich mir meine Compostela-Urkunde ausstellen lassen und damit ist meine Pilgerreise bendet. Anschließend noch den Apostel Jacobus in seiner Gruft besucht. Ein absolutes Highlight war die Pilgermesse um 12 Uhr mit dem fliegenden Weihrauchkessel, ist schon beeindruckend. Fahre dann über Vigo zurück nach Porto.

Hiermit schließt dieser Blog. Vielen Dank für die positiven Gedanken von Euch allen.

Buen Camino

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06.06.2013 – Redondela – Herbón

Wetter: bedeckter Himmel, aber ohne Regen, 18 Grad. Gesundheit: Knie und Knöchen schmerzen wieder. Da muss ich jetzt durch.

Camino. Mich heute von Norbert verabschiedet, der heute schon recht zügig weiter wollte um in Pontevedra zu bleiben. Ich bin mit dem Bus nach Carracedo gefahren und habe mir die Höhen erspart. Von Carracedo bin ich dann zum Franziskanerkloster von Herbón gewandert. Das Kloster liegt in einem ruhigen Tal, nahe eines Flusses. Werde hier eine Nacht verbringen. Regeln: 19.30 Führung durch die Klosteranlage – 20.30 Predikt in der Kapelle – 21.00 gemeinsames Abendessen – 22.00 – „Lich ut un schloppen 😉 „. Morgen über Padrón nach Teo.

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Das Kloster Herbón

05.06.2013 – O Porriño – Redondela / 16 km

Wetter: Sonnig, 30 Grad, fast schon zu warm. Gesundheit: Körper hat sich an die tägliche Belastung gewöhnt. Habe mich eingelaufen.

Camino. In der Herberge von O Porriño wurde es gestern abend noch sehr voll. Norbert und ich waren in einem Schlafsaal mit 15 Doppelbetten, dementsprechend war die Geruchs-und Geräuschkulisse in der Nacht. Die Nacht war auch relativ früh (5 Uhr) vorbei,was auch gut war. Sind dann auch so ca. 6.15 Uhr auf dem Camino Richtung Redondela gewesen. Gefrühstückt haben wir dann in Mos (Bocadillo mit Käse und Tomaten, Espresso, frischen O-Saft). So gestärkt gings dann noch auf eine Bergeetappe von ca. 200 Meter durch Wein-und Kiwifelder. Der Abstieg war sehr steil und besondere Belastung für die Gelenke. In Redondela haben wir uns dann für eine privatgeführte Pilgerherberge entschieden, da die Herberge in der Stadt wieder sehr voll wird. Unsere Herberge befindet sich im 2 Stock eines alten spanischen Gebäudes. Mehre Zimmer mit frisch bezogenen Betten, himmlisch im Vergleich zur vorigen Nacht. Heute abend gehts in dir Altstadt auf ein Vino verde (tinto) & Tapas.

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Blick auf Redondela

 

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Unsere Herberge (wir bewohnen das erste Zimmer in der oberen Balkonreihe)

 

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Die Herbergseltern

 

 

 

04.06.2013 – Valença bis O Porriño / 20 km

Heute mir den Luxus eines Frühstücks in der Pension gegönnt. Danach war ich mit Norbert (wir laufen 2 Tage zusammen) um ca. 8 Uhr auf dem Camino. Nachdem wir die Friedensbrücke von Valença passiert hatten, betraten wir spanischen Boden. Nach dem Besuch der Kathedrale und dem Covento Santo Domingo verließen wir Tui aus dem Nordportal der Stadt. Es ging über alte Römerstraßen und Brücken durch ein galizisches Weinanbaugebiet.

Auf einem Pilgerrastplatz wurden wir von einer Gruppe portugiesischer Pilgerer zu einem fürstlichen Essen eingladen. Weiter ging der Weg dann über riesiges Industriegebiet (ca. 3 km) von O Porriño zur Herberge.q2013-06-04 13.03.0615725377642013-06-04 08.33.142119859802

 

 

 

 

 

01 + 02.06.2013

Wetter: Sonnig und warm, 25 Grad. Gesundheit: Kaum noch Schmerzen im Knie.

Camino. Nach der Fiesta am Samstag bin ich heute (Sonntag 02.06.) um 5.30 Uhr gestartet. Eine angehme Kühle am Morgen machte richtig Spass auf den Camino. Heute wartet allerdings auch die erste größe Herausforderung des Caminos. Es ging von Höhe des Meeresspiegels auf 435 Meter. Das hört sich natürlich nicht so gewaltig an, aber es warten Gröll und Granitwege (siehe Fotos am am Ende des Blog). Auf dem Weg traf ich immer wieder Pilgerer, die ich aus den Herbergen schon kannte. Nur Santini und Francesco waren nicht dabei. Heute war ich wirklich froh, die Herberge im Wald erreicht zu haben. Heute abend gesellten sich noch eine Gruppe völlig durchgeknallte Iren dazu, ein Wunder das sie überhaupt den heutigen Weg geschafft haben.

Morgen gehts dann endlich nach Galizien (denn daher kommt die Musik 😉 ).  Besonderen Dank an das Café Bom Retiro, wo der Wirt Rafael Cerqueira da Cunha (was fürn geiler Name) sein WiFi Netz zur Verfügung gestellt hat, um dies zu senden. Hat mich mit Vinho verde aus dieser Provinz versorgt.2013-06-02 08.52.481572537764

 

 

 

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31.5.2013 – Rates ~ Ponte de Lima

Wetter: Sonnig, 24 Grad, Topwetter also. Gesundheit: Immer noch starke Schmerzen im rechten Knie. Werde mir heute Ibupreferma 600 besorgen

Camino.

Heute 4.30 Uhr aufgestanden und um 5.30 Uhr auf dem Camino. Santini und Francesco schnarchten und p…… vor sich hin. Ohne Abschied weitergezogen. Hinter Rates im Eukalyptuswald den Sonnenaufgang erlebt. Einfach klasse wenn dasLand noch schläft. Bin dann über Barcelos nach Ponte de Lima gepilgert. Aufgrund der Knieschmerzen das letzte Stück mit dem Linienbus gefahren.

In Ponte de Lima war eine große Fiesta. Stierkampf und so. Hatte was von Villariba &Villabajo (die schrubben heute noch 🙂 ). Gönne mir einen Ruhetag in Ponte de Lima, um das Knie auszukurieren. Am Sonntag gehts weiter nach Valença, mal sehen wie weit ich komme

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Müde Füsse brauchen mal Pause, im Skulpturenpark von Barcelos.

 

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Die Brücke von Ponte de Lima

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Auch in Ponte de Lima gibt es Krankenhäuser.